Auf dem ehemaligen Gelände der Zeche Grimberg realisieren die RAG Montan Immobilien und die Heitkamp Unternehmensgruppe 120 neue Grundstücke. Nach den vielen Aufbereitungsarbeiten, die bereits abgeschlossen sind, wurden die Voraussetzungen für die künftige klimafreundliche Energieversorgung gelegt.
Die Gemeinschaftsstadtwerke (GSW) Kamen, Bönen, Bergkamen haben an dieser Stelle ihr Wärme-Netz ausgebaut und die neue Siedlung in ihr kommunales Fernwärmenetz eingebunden. Somit können künftig die Bewohnerinnen und Bewohner der Waldsiedlung mit Wärme versorgt werden. Mit dem Angebot eines Anschlusses an das Wärme-Netz der GSW sind somit schon heute alle energetischen Anforderungen im Gebäudeenergiegesetz für die Zukunft erfüllt.
Auf einer Strecke von 1350 Metern wurden die Rohre auf der Fläche der ehemaligen Zeche Grimberg 3/4 verlegt. In diesem Zusammenhang installierten die GSW gemeinsam mit der Gelsenwasser AG gleichzeitig neue Strom- und Wasserversorgungsleitungen sowie die Hausanschlüsse im Neubaugebiet. Im Vorfeld fanden bereits die Kanalarbeiten auf der rund sechs Hektar großen Fläche statt. Nach der grundlegenden Flächenaufbereitung der künftigen Wohngrundstücke und der öffentlichen Grünflächen wurden zudem die künftigen Straßenzüge angelegt. Die Straßen im Baugebiet werden neben der Bezeichnung „Grimberg“ auch „Zum Mausegatt“ heißen und damit an die Bergbauvergangenheit erinnern.
Der Baustart für die ersten Häuser ist erfolgt. Bis 2028 sollen Einfamilienhäuser, Doppelhaushälften und Reihenhäuser auf dem einstigen Zechengelände in Bergkamen-Weddinghofen entstehen.