Flächen gestalten, Projekte entwickeln.

10.04.2013

Honig vom Welterbe Zollverein

Im Rahmen des gemeinsamen Projektes „Bienen in der Stadt“ siedeln RAG Montan Immobilien und der NABU im Ruhrgebiet insgesamt vier Bienenvölker auf dem Dach des Unternehmenssitzes an, die hier künftig echten Welterbe-Honig produzieren. Erstmalig präsentierten die Beteiligten im Rahmen der heutigen Auftaktveranstaltung das Projekt und gewährten Interessierten einen Einblick in die künftige Wirkungsstätte der Bienen. Die Völker der wabensteten und sanftmütigen „Carnica“-Bienen ergänzen somit die ohnehin bereits auf Zollverein heimischen Wildbienen-Arten. Das Nahrungsangebot ist, u.a. durch zusätzlich angepflanzte Gehölze, ausreichend groß für alle vorkommenden Arten.

Ziel von „Bienen in der Stadt“ ist es, das Bewusstsein für die Bedeutung von Bienen in städtischen Lebensräumen zu schärfen, da sie durch chemische Substanzen, allgemeine Umweltverschmutzung, zunehmende Versiegelung und die Ansiedlung standortfremder Pflanzen in Gefahr geraten. „Die Bestäubungsleistung der Bienen ist von elementarer Bedeutung“, erläuterte der Vorsitzende des NABU NRW Josef Tumbrinck. „Von Bienenweiden in städtischen Lebensräumen profitiert die gesamte Nahrungskette und damit letztendlich auch der Mensch.“ Der eigens erstellte Flyer „Bienen in der Stadt“ erläutert diese Hintergründe und gibt Tipps wie man das Wirken der Bienen ohne großen Aufwand unterstützen kann. Der Fokus liegt dabei nicht nur auf den Honigbienen sondern auch auf den 364 heimischen Wildbienenarten, von denen 129 gefährdet und 45 bereits ausgestorben sind. Dieser Entwicklung wollen RAG Montan Immobilien und NABU gemeinsam entgegenwirken.

„Es erfüllt uns mit Stolz, unseren Besuchern künftig ein Glas Honig vom Welterbe Zollverein mit auf den Weg geben zu dürfen und gleichzeitig einen nachhaltigen Beitrag gegen das Bienensterben leisten zu können“, betonte  Prof. Dr. Hans-Peter Noll, Vorsitzender der Geschäftsführung der RAG Montan Immobilien. Die Welterbebienen stellen dabei keine isolierte Maßnahme dar, sondern sind Initialzündung für die Imkerei auf weiteren vorgenutzten Flächen: „Wir möchten ausgewählten Imkern ermöglichen, künftig weitere geeignete Flächen der RAG Montan Immobilien und auch des Regionalverbandes Ruhr für eine bestimmte Zeit zur Aufstellung ihrer Bienenstöcke zu nutzen“, erklärt Projektkoordinatorin Ines Mogge von der RAG Montan Immobilien. Mit dem Regionalverband Ruhr (RVR) als weiterer großer Flächenspezialist und -inhaber ist somit ein neuer Projektpartner hinzugekommen. Der Kooperationspartner NABU hat zudem bereits Kontakt mit den Imkerverbänden im Ruhrgebiet aufgenommen. Auf diese Weise wird langfristig der Aufbau eines überregionalen Bienennetzwerkes angestrebt.

Hier zeigt sich erneut, wie die Kooperationspartner RAG Montan Immobilien und NABU NRW unterschiedlichste Kompetenzen und Aufgaben miteinander vereinbaren. Dank der erzeugten Synergien wird beispielhaft ganzheitlicher Strukturwandel in Einklang mit gelungenem Natur- und Artenschutz gebracht und insbesondere die nachhaltige Stadt- und Quartiersentwicklung auf den Flächen der RAG Montan Immobilien weiter vorangetrieben.

Wer sich selbst ein Bild vom Wohlergehen der fleißigen Bienen vom Welterbe Zollverein machen möchte, kann das rege Treiben dank einer Webcam zukünftig auf den Internetseiten der Partner live beobachten. Für Fragen zu den Bienenvölkern, dem Projekt „Bienen in der Stadt“ oder weiteren gemeinsamen Aktivitäten stehen Ines Mogge bei der RAG Montan Immobilien (Telefon: 0201 / 3 78-18 31; E-Mail: Ines.Mogge(at)rag-montan-immobilien.de) und Sabine Zimpel von der NABU Regionalstelle Ruhrgebiet (Telefon: 0201/ 294 640 42, E-Mail: NABU s.zimpel(at)nabu-ruhrgebiet.de) zur Verfügung.

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