Flächen gestalten, Projekte entwickeln.

07.10.2013

Ganzheitliche Stadtquartiersentwicklung mit dem Zollverein-Effekt

„Zollverein ist ein vitaler und einzigartiger Standort, der über seine touristische und kulturelle Anziehungskraft hinaus immer stärkere wirtschaftliche Bedeutung erlangt“, sagt Hermann Marth, Vorsitzender des Vorstandes der Stiftung Zollverein, im Rahmen eines Podiumsgespräches auf der diesjährigen Gewerbeimmobilienmesse Expo Real in München. Gemeinsam mit Prof. Dr. Hans-Peter Noll, Vorsitzender der Geschäftsführung der RAG Montan Immobilien GmbH, diskutierte er heute (Montag, 7.Oktober 2013) über die aktuellen Entwicklungen am Welterbestandort Zollverein, den „Zollverein-Effekt“, sowie die  ganzheitliche und integrierte Quartiersentwicklung auf dem ehemaligen Montanstandort im zentralen Ruhrgebiet.

 

„Wir haben lange nach einem Begriff gesucht, der das Potenzial Zollvereins im Sinne einer ganzheitlichen Quartiersentwicklung, die positive Impulse für die Region liefert, zusammenfasst“, erläutert Marth. „Deshalb haben wir den Begriff „Zollverein-Effekt“ in Anlehnung an den Bilbao-Effekt geprägt.“ In der nordspanischen Stadt hat sich seit Ende der 90er Jahre durch die Ansiedlung des Guggenheim Museums das ehemalige Gewerbegebiet rund um den Industriehafen zu einem modernen Quartier entwickelt, das der ehemaligen Arbeiterstadt ein neues Image, neues Selbstvertrauen und neue wirtschaftliche Perspektiven eröffnet hat.

 

„Auch das Welterbe Zollverein ist ein Standort, der sich aus sich heraus um den historischen Nukleus von Schacht XII entwickelt. Die Bausteine erstrecken sich vom klassischen Kunstgewerbe bis zu modernem Design, vom kleinen Büro bis zur Unternehmenszentrale, vom Imbissstand bis zur erlesenen Gastronomie. Seine Strahlkraft zieht sich weit über die umliegenden Stadtteile in die gesamte Metropolregion Ruhr“, sagt Prof. Dr. Hans-Peter Noll. Spätestens seit der Eröffnung des eigenen Unternehmenssitzes auf dem Kokereiareal im ver-gangenen Jahr versteht sich die RAG Montan Immobilien als starker Partner für die Entwicklung des gesamten Welterbestandortes. 

 

Zollverein wird immer mehr als Wirtschaftsstandort wahrgenommen und nicht ausschließlich als Freizeit- und Kulturstätte mit Industriedenkmälern und Museen. Politisch ist inzwischen ein Zeichen gesetzt worden. Der Rat der Stadt Essen hat den Stadtbezirk VI in den Stadtbezirk Zollverein umbenannt. „Schon heute erleben die Nachbarn, Anwohner und Unternehmen die wirtschaftlichen Impulse sowie die positiven Effekte, die weit über den Welterbestandort hinausstrahlen und zu einer stärkeren Identifikation mit dem gesamten Stadtquartier beitragen“, sagt Marth.  

 

„Hier wird man in Zukunft arbeiten und leben, und das in einem einzigartigen Ambiente mit einer eindrucksvollen industriehistorischen Kulisse und grünem Umfeld. Nachhaltige Quartiersentwicklung geht hier einher mit neuer Wirtschaftskraft“, ergänzt Noll.

 

Rund 1.500.000 Besucher auf dem Standort pro Jahr sprechen genauso eine deutliche Sprache wie die rund 1.500 Arbeitsplätze, die seit Schließung der Zeche im Jahr 1986 auf dem gesamten Areal entstanden sind.

 

Bestandteil der Standortentwicklung ist unter anderem die Realisierung hochwertiger Büroimmobilien auf dem ehemaligen Kokereiareal. Insgesamt bietet die RAG Montan Immobilien auf dem  Welterbe 35.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche (BGF) für Unternehmensansiedlungen an. Allein im ersten Bauabschnitt sollen 21.000 Quadratmeter realisiert werden. „Aus meiner Sicht ein idealer Standort für Nutzer und Mieter aus dem Bereich Dienstleistung, Handel, Finanzwirtschaft, Kreativwirtschaft – aber auch Unternehmen, die sich mit Themen rund um den Strukturwandel beschäftigen“, so Noll. Interessenten können sich schon jetzt die imageträchtige Adresse „Im Welterbe“ sichern. Denn auf dem Kokereiareal des UNESCO-Welterbestandortes Zollverein sind die Sanierungsarbeiten und die Aufbereitung des Baugrundes in vollem Gange. Erste Hochbaumaßnahmen können mit dem für Ende 2014 erwarteten Abschluss der  Baureifmachung starten.

 

Darüber hinaus bietet die Stiftung Zollverein in 65 bereits weitgehend sanierten und denkmalgeschützten Bestandsgebäuden auf Zeche und Kokerei vielfältige Mietflächen für Büros, Ateliers, Werkstätten, Gastronomie und Shops an, die sich an die individuellen Anforderungen der Nutzer anpassen lassen.  Eine Vermietungsquote von nahezu einhundert Prozent bei den schon instand gesetzten Gebäuden spricht für sich. „Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir einige Objekte hier in Kürze vermarkten, denn bereits jetzt gibt es konkrete Nachfragen“, betont Marth.

 

Einen weiteren Entwicklungsschub verspricht sich der Chef der Stiftung Zollverein auch von den Entwicklungen in der sogenannten Designstadt rund um Schacht 1/2/8. Hier entsteht mit dem Neubau der Folkwang Universität der Künste, dem Bau eines Hotels und der Errichtung von Wohn- und Bürogebäuden weiterer Raum für neue Ideen.  

 

Beide Partner sind sich einig: „Der „Zollverein-Effekt“ steht nicht nur für die Aufwertung der Stadt Essen und deren Umkreis. Er ist auch ein starkes Vorbild für andere Regionen.“

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