Flächen gestalten, Projekte entwickeln.

06.10.2014

Folkwang Universität der Künste und Hotelneubau auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein

Die Bauarbeiten für den Neubau der Folkwang Universität der Künste auf dem Gelände des Welterbestandortes Zeche Zollverein in Essen starten im Juli 2015. Im Rahmen der Münchner Immobilienmesse Expo Real präsentierten heute alle Beteiligten Details des Projektes.

Die Welterbe Entwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG, eine Projektgesellschaft der KÖLBL KRUSE GmbH und der RAG Montan Immobilien GmbH, hat in der vergangenen Woche zwei Grundstücke mit einer Gesamtgröße von rund 13.500 Quadratmetern auf dem Standort Welterbe Zollverein erworben. Verkäufer war das Land Nordrhein-Westfalen, vertreten durch die landeseigene Gesellschaft NRW.URBAN. Auf dem einen Teilgrundstück wird bis Ende 2017 ein Hotelneubau entstehen. Die Planung hierfür stammen aus dem Hause des renommierten Architekturbüros Kaspar Kraemer Architekten, Köln. Auf dem anderen Grundstück entsteht bis Sommer 2017 der Neubau der Folkwang Universität der Künste. Ein Mietvertrag mit einer Laufzeit von 20 Jahren für die Nutzung des Hochschulgebäudes durch die Folkwang Universität der Künste wurde in der vergangenen Woche unterzeichnet.

Die Welterbe Entwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG errichtet auf einem der erworbenen Grundstücke den Neubau für den Fachbereich Gestaltung der Folkwang Universität der Künste, der die bereits seit 2010 von der Hochschule genutzten Räumlichkeiten des SANAA Gebäudes ergänzt. Der Gebäudekomplex wird nach den Plänen des 1. Preisträgers des bereits in 2010 durchgeführten Architektenwettbewerbes, MGF-Architekten, Stuttgart gebaut.

Architektonisches Konzept

Die städtebaulichen Vorgaben der Designstadt auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein prägen den Entwurf für den Neubau der Universität der Künste. Aus dem Kontext heraus gewonnene Höhenversprünge, sowie die Vor- und Rücksprünge der Fassade gliedern den Neubau. Die Addition von vier unterschiedlich proportionierten Baukörpern mit vier oder fünf Geschossen, erzeugt eine kleinteilige Erscheinung des an sich großen Volumens des Gebäudes. Die äußere Hülle bezieht sich in Ihrer Bündigkeit auf die Gestaltung der Zeche Zollverein. Geschlossene Brüstungselemente wechseln sich mit verglasten Bereichen ab. Die geometrischen Vor- und Rücksprünge aus Grundriss und Schnitt finden ihr Pendant in horizontalen Bändern, die mit Höhensprüngen variiert werden, und dadurch ein bewegtes Bild erzeugen. Im Inneren werden diese Bausteine zu einem Raumkontinuum zusammengeführt, welche mit geschossübergreifenden Lufträumen verknüpft sind. Durch Höfe und das Atrium entsteht ein kommunikativer Ort mit unterschiedlichen Raumqualitäten für Lehrende und Lernende, der sich in das architektonische Gesamtbild des Welterbes nahtlos einfügt.

Beide Baugrundstücke gehören zum UNESCO-Welterbe „Industriekomplex Zeche Zollverein“. Die Beurteilung der Planentwürfe der Welterbe Entwicklungsgesellschaft im mehrstufigen Ausschreibungsverfahren durch NRW.URBAN und die Folkwang Universität der Künste erfolgte in Abstimmung mit der Stadt Essen, den Denkmalbehörden und der Stiftung Zollverein.

 

 

Um Ihnen ein komfortables Online-Erlebnis zu ermöglichen, setzen wir auf unserer Internetseite Cookies ein. Durch die Zustimmung auf rag-montan-immobilien.de erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Detaillierte Informationen und wie Sie der Verwendung von Cookies jederzeit widersprechen können, finden Sie hier.

Technisch notwendige Cookies

Diese Cookies sind von grundlegender Bedeutung für die Funktion unserer Website. Sie werden automatisch gelöscht, wenn der lokale Browser geschlossen wird oder eine gewisse Zeit (24h) vergangen ist, ohne dass der Nutzer auf der Website Aktionen durchgeführt hat.

Statistische Daten über den Internetdienst Matomo

Diese Cookies sammeln Informationen darüber, wie Sie unsere Website verwenden. Sie speichern keine Informationen, die eine persönliche Identifikation des Benutzers erlauben. Statistische Daten werden anlasslos binnen 30 Tage automatisch gelöscht beziehungsweise nach Abschluss der Aus- und Verwertung, je nachdem, was länger ist.