Flächen gestalten, Projekte entwickeln.

RVR schafft kurzfristig Planungsrecht für gate.ruhr

17.10.2019 - Verzögerung beim Regionalplan bleibt ohne Folgen

Die Entwicklung des Industrie- und Gewerbegebietes gate.ruhr auf dem Gelände der ehemaligen Schachtanlage Auguste Victoria 3/7 in Marl kann mit Hochdruck vorangetrieben werden. Das ist das Ergebnis eines Treffens von Vertretern des Regionalverbandes Ruhr (RVR) und des Kreises Recklinghausen.

Der RVR als Regionalplanungsbehörde will eine kurzfristige Lösung finden, um den Wirtschaftsstandort planungsrechtlich zu sichern. „Die Anpassung des Zeitplans beim Regionalplan Ruhr hat keinerlei Auswirkung auf die Weiterentwicklung dieses Areals“, so RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel.  „Die Entscheidung ist ein positives Signale an potenzielle Investoren und macht deutlich, dass die Region hinter gate.ruhr steht“, sagt dazu Marls Bürgermeister Werner Arndt.

Die Stadt Marl und die RAG Montan Immobilien wollen mit gate.ruhr einen Zukunftsstandort mit 1.000 neuen Arbeitsplätzen entwickeln. Bereits ab 2021 soll mit der Vermarktung begonnen werden. Ein Standortvorteil ist der trimodale Verkehrsanschluss durch die Anbindung an die Autobahnen A52 und A43, an den Hafen am Wesel-Datteln-Kanal sowie an die Schiene.

Die Entwicklung des Industrie- und Gewerbegebietes gate.ruhr auf dem Gelände der ehemaligen Schachtanlage Auguste Victoria 3/7 in Marl kann mit Hochdruck vorangetrieben werden.

Die Entwicklung des Industrie- und Gewerbegebietes gate.ruhr auf dem Gelände der ehemaligen Schachtanlage Auguste Victoria 3/7 in Marl kann mit Hochdruck vorangetrieben werden. Foto: Thomas Stachelhaus Bild herunterladen

Die Entwicklung des Industrie- und Gewerbegebietes gate.ruhr auf dem Gelände der ehemaligen Schachtanlage Auguste Victoria 3/7 in Marl kann mit Hochdruck vorangetrieben werden.