Flächen gestalten, Projekte entwickeln.

Bergwerk West
Blühende Entwicklung: Landesgartenschau 2020 auf dem Gelände des Bergwerk West

Mit der Schließung des Bergwerks West in Kamp-Lintfort verabschiedete sich die RAG Ende 2012 am Niederrhein vom Bergbau. Acht Jahre später soll auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Friedrich-Heinrich ein blühender Zechenpark die Besucher der Landesgartenschau 2020 begeistern. Im Anschluss wird das Wohnquartier „Friedrich Heinrich“ realisiert .

  • Standort: Kamp-Lintfort
  • Nutzung: Bildung, Erholung & Freizeit, Wohnen, Logistik

Hochschul- und Logistikstandort, Zechenpark, anspruchsvolles Wohnquartier: Auf dem Gelände des Bergwerks West hat sich seit der Schließung des Bergwerks im Jahr 2012 bereits einiges getan - und der Umwandlungsprozess ist längst noch nicht abgeschlossen. 

Wesentliche Aufgabe und Zielsetzung des durch die Stadt Kamp-Lintfort und RAG Montan Immobilien bereits im Jahr 2008 initiierten Projektes „Masterplan Bergwerk West“ ist es, möglichst frühzeitig für das Zechenareal sowie die arrondierenden Flächen zukunftsorientierte und auf städtebaulich sinnvolle Folgenutzungen ausgerichtete wirtschaftliche Perspektiven zu entwickeln. Die ursprünglich rund 64 Hektar große Zechenfläche besteht aus drei Teilflächen: der Betriebsfläche, dem Werksparkplatz und dem Kohlenlager.

2011 startete in Kamp-Lintfort ein breit angelegter Beteiligungs- und Kommunikationsprozess mit den Bürgern in Form von öffentlichen Arenen zur Nachfolgenutzung des Bergwerksgeländes. Fünf Teams aus Deutschland und den Niederlanden erarbeiteten Pläne zur Entwicklung des Standortes Bergwerk West. Das Planungskonzept wurde im August 2013 vorgestellt und im September vom Stadtentwicklungsausschuss als Grundlage für die weitere Entwicklung beschlossen.

Parallel zu dem Planungsprozess wurde auf einer Teilfläche des Bergwerks bereits die Hochschule Rhein Waal angesiedelt. Die ehemalige Kohlenlagerfläche wiederum wurde zu einem modernen Logistikstandort entwickelt. Die gesamte Fläche von etwa 28 Hektar ist vermarktet; drei Firmen haben ihre Gebäude errichtet und den Betrieb aufgenommen.

Der Rückbau des Bergwerks und die Sanierung sind bis zum Ende des Jahres 2018 abgeschlossen. Ab Mitte 2018 wird auf ersten Teilflächen mit der Gestaltung für die Landesgartenschau 2020 (Laga 2020) begonnen: Auf etwa 17 Hektar wird eine attraktive Parklandschaft geschaffen, die über den Wandelweg mit dem bekannten Kloster Kamp verbunden wird, und nach der Landesgartenschau als attraktives Naherholungsgebiet erhalten bleibt. Im Anschluss an die Laga wird das Wohnquartier „Friedrich-Heinrich“ entstehen. Das zukünftige Wohnquartier wird auf der Westseite auch den ehemaligen Mitarbeiterparkplatz umfassen.

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Bergwerk West

2008

  • Masterplanverfahren  

seit 2011

  • Erste Vermarktungen
  • Ansiedlung Hochschule Rhein-Waal

2013

  • Start Sanierungsarbeiten

2016

  • Magazingebäude wird Seminargebäude der Hochschule Rhein-Waal

2016-2018

  • Ansiedlung Logistik

2017

  • Verkauf des Gebäudes der ehemaligen Ausbildung an die Stadt für die Nutzung als Familienzentrum
  • Verkauf der Gleisstrecke zur ÖPNV-Nutzung an die Stadt Kamp-Lintfort

2018

  • Abschluss Sanierung
  • Erschließung in Abschnitten 
  • Übergabe erster Teilflächen zur Gestaltung der Landesgartenschau ab Mitte des Jahres
  • Planungsrecht/Bebauungsplan Landesgartenschau 

ab 2020

  • Planungsrecht/Bebauungsplan Wohnbebauung
  • Realisierung Wohnungsbau

Ansprechpartner

Sandra Nierfeld

Projektleiterin
Telefon: 0201 378-2720

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